|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Rhön-Klinikum langf. akkumulieren 22.11.2000
Aktienservice Research
Die Analysten von Aktienservice Research empfehlen derzeit die Aktien von Rhön-Klinikum (WKN 704233) langfristig zu akkumulieren.
Die Rhön-Klinikum AG konzentriere sich auf die Ausstattung und den Betrieb von Kliniken, Krankenhäusern und Kurkliniken/Sanatorien. Die einzelnen Krankenhäuser würden in privater Trägerschaft als GmbHs oder AGs geführt. Die Rhön-Klinikum AG sei derzeit mit 19 Einrichtungen an 11 Standorten in 7 Bundesländern präsent. Im Rahmen der Akquisitionsstrategie verfolge man die Zielsetzung, bisher unrentable Kliniken zu günstigen Preisen – nicht selten zum Buchwert – zu übernehmen. Im Zuge effizienter Umbau- und Restrukturierungsmaßnahmen würden die neuen Einrichtung technisch und betriebswirtschaftlich modernisiert.
Im laufenden Geschäftsjahr 2000 werde das Unternehmen voraussichtlich einen Umsatz von 670 Millionen Euro erzielen (Vorjahr: 616 Millionen). Eventuelle weitere Akquisitionen seien in dieser Umsatzerwartung nicht enthalten. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz um 10% auf 497 Millionen Euro gesteigert worden, wobei das Ergebnis vor Steuern um 26% auf 74 Millionen Euro überproportional angestiegen sei. Somit habe das Wachstum des Vorsteuerergebnisses die Erwartungen deutlich übertroffen. Der Periodenüberschuss im 9-Monatszeitraum habe je Aktie über 1,7 Euro (rd. 45 Millionen Euro) erreicht, womit man das Ergebnis des gesamten Vorjahres nach den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahrs bereits übertroffen habe. Insbesondere im dritten Quartal sei der Periodenüberschuss um knapp 40% auf knapp 16 Millionen Euro gesteigert worden, was im wesentlichen auf verringerte Abschreibungen und ein verbessertes Zinsergebnis zurückzuführen sei.
Für die Jahre 2000e/2001e erwarte Aktienservice Research ein EPS von 2,27 und 2,68 Euro, woraus sich in Anbetracht der hohen Gewinnsteigerungsraten ein angemessenes 2001e-KGV von 23,5 errechne. Ohne weitere Übernahmen bestehe somit keinerlei Bewertungsspielraum mehr. Da die Kapazitätsgrenzen bei den bestehenden Einrichtungen bereits erreicht worden seien, könne weiteres Wachstum lediglich über externes Wachstum erzielt werden. Besondere Wachstumschancen besitze das Unternehmen im Hinblick auf den beginnenden Privatisierungsprozess kommunaler Krankenhäuser. Mit dem umfangreichen Know-how, welches das Management seit Jahren durch das erfolgreiche externe Wachstum unter Beweis gestellt habe, sei das Unternehmen prädestiniert, um im bevorstehenden Konzentrationsprozess der Branche die Rolle des Konsolidierers zu übernehmen. Aufgrund der komfortablen Eigenkapitalquote verfüge das Unternehmen für weitere Übernahmen über genügend verfügbare Mittel.
Aktienservice Research erwarte daher langfristig eine weitere Dynamisierung des Wachstums in Umsatz und Ertrag. Dem Anleger könne somit ein Engagement nahegelegt werden. Aufgrund der bisherigen Performance und des entsprechend gestiegenen Bewertungsniveaus, empfehle Aktienservice Research Käufe vorzugsweise nach neuen Akquisitionen zu tätigen, da erst diese weiteres Wachstum implizieren würden. Anleger sollten zudem ein Stop-Loss bei 58 Euro platzieren. Mit Unterschreiten dieser Marke gelte der mittelfristige Aufwärtstrend, der bisher noch intakt sei, in charttechnischer Hinsicht als gebrochen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|